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Altersvorsorge 2020 ist ein Kompromiss

Kompromisse machen, heisst ein Entgegenkommen von allen Seiten! Leider ist dies heute nicht mehr so attraktiv.

Die Altersvorsorge 2020 ist aus meiner Sicht ein guter Kompromiss - so wie wir früher oft Kompromisse verabschiedet haben, um eine Vorlage mehrheitsfähig zu machen. Im Willisauer Boten hat mich mein Nationalratskollege Peter Schilliger (FDP) angegriffen, dass ich es mit den Fakten nicht genau nehme. Er unterstellt mir, dass ich eine Scheinreform unterstütze. Fakt ist allerdings, dass genau mit dieser Vorlage die Altersvorsorge bis 2030 gesichert ist. Und Fakt ist auch, dass bei einem NEIN, der AHV-Fond massiv Geld verliert und bald die Renten gekürzt oder nicht mehr bezahlt werden können. Denn zwanzig Jahre, so lange dauerte nämlich nun die Diskussion, bis wir wieder eine abstimmungsreife Vorlage haben, können wir nicht warten. Schon 2030 wird die AHV-Kasse ein Minus von 40 Mrd. Franken haben. Und ich hätte dann schon gerne vorher eine Antwort, wie dies finanziert werden soll. Bestimmt nicht mit Vorlagen die auf der einen Seite schon im Rat, wie das AHV-Alter 65 Jahre für alle oder dann vor dem Volk, Senkung des Umwandlungssatzes von 6.8 auf 6.4, gescheitert sind.

Wenn man keinen Kompromiss will, vergisst man, dass eine Reform nun dringend nötig ist. Wir haben eine solidarische und gerechte Reform im Parlament verabschiedet und das Volk kann nun entscheiden, ob wir in Zukunft noch eine funktionierende Altersvorsorge wollen oder nicht.

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