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Rücktritt unserer Bundesrätin Doris Leuthard

Danke, liebe Doris für deinen grossen Einsatz für unsere Schweiz während den letzten 13 Jahren!

Mit Demut und Respekt – wir sagen Danke!
 
Bundesrätin Doris Leuthard hat heute ihren Rücktritt aus der Landesregierung bekannt gegeben. Mit Bedauern nimmt die CVP diesen Entscheid zur Kenntnis. In den vergangenen 20 Jahren hat Doris Leuthard die schweizerische Politik als Nationalrätin, Parteipräsidentin und als Bundesrätin mit ihrer unvergleichlichen Präsenz geprägt. Als Bundespräsidentin repräsentierte sie unser Land auch auf internationaler Ebene stets glaubwürdig und gewinnbringend. Doris Leuthard hat ausserordentlich grosse Verdienste für die Schweiz und für die CVP. Sie ist eine der stärksten Bundesrätinnen der letzten Jahre und für die CVP eine einzigartige Leitfigur. Die CVP dankt ihr für ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohle der Schweiz. 

Anlässlich ihrer Wahl sagte Doris Leuthard am 14. Juni 2006, dass sie insbesondere eine Bundesrätin für die Frauen und für die Jungen sein wolle. Auf dem Bundesplatz erklärte sie, dass sie ihr Amt mit Mut – aber auch mit Demut und Respekt antrete. 

Doris Leuthard ist im Bundesrat eine der stärksten Persönlichkeiten der letzten Jahre. Sie hat einen ausgeprägten Gestaltungswillen, verstand sich aber immer als Mitglied der Kollegialbehörde Bundesrat. Es ist ihr stets gelungen, Bundesrat, Parlament und Volk auch von schwierigen Themen zu überzeugen. Dank ihrer Dossierkompetenz und ihrer Gestaltungskraft hat Doris Leuthard viele für die Schweiz bedeutende politische Geschäfte erfolgreich zum Ziel gebracht: Als Infrastrukturministerin den Bauabschluss und die Eröffnung des Gotthard-Basistunnels, der Nationalstrassen- und der Bahninfrastrukturfonds und nicht zuletzt die Energiewende mit der Energiestrategie 2050 sind nur einige Beispiele. Als Wirtschaftsministerin und anschliessend als Bundespräsidentin konnte sie den Abschluss des ersten Freihandelsabkommens mit China und mit weiteren Staaten in die Wege leiten. Dank ihrem einzigartigen politischen Instinkt und ihrer Fähigkeit, Mehrheiten zu schaffen, hat sie Polemiken und extremen Anliegen stets christdemokratischen Konsenswillen und Lösungsfindung gegenübergestellt – so, wie sie dies bereits in ihrer Antrittsrede im Parlament in Aussicht gestellt hatte. 
 

Eine erfahrene und volksnahe Politikerin


Ihre politische Laufbahn begann Doris Leuthard im Alter von 30 Jahren als Schulrätin im Bezirk Muri. 1997 wurde sie ins Aargauer Kantonsparlament gewählt, dem bereits ihr Vater angehört hatte. Zwei Jahre später folgte die Wahl in den Nationalrat, und im Jahr 2001 war Leuthard bereits Vizepräsidentin der CVP Schweiz. Im Herbst 2004 übernahm sie das Präsidium der CVP Schweiz.

Nach ihrer Wahl in den Bundesrat, im Jahr 2006, war sie bis im Jahr 2010 Vorsteherin des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (EVD), seither stand sie dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) vor.

Im Jahr 2010 amtete sie erstmals als Bundespräsidentin, 2017 war ihr zweites Präsidialjahr.
 
Die CVP dankt Doris Leuthard für ihren grossen Einsatz für die Partei, für ihr politisches Engagement und für ihr Wirken für die Schweiz. 
 
Als viertgrösste Partei der Schweiz hat die CVP klar Anspruch auf einen Sitz im Bundesrat. Die Partei kann auf zahlreiche ausgewiesene Köpfe aus allen Landesteilen zählen und wird der Bundesversammlung eine entsprechende Auswahl präsentieren. Über das Auswahlverfahren für die Nachfolge von Doris Leuthard informieren Fraktionspräsident Filippo Lombardi und Parteipräsident Gerhard Pfister morgen Freitagnachmittag anlässlich einer Medienkonferenz.


CVP. Wir halten die Schweiz zusammen.